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Die hl. Kreszentia von Kaufbeuren

Die heilige Kreszentia von Kaufbeuren - Patronin des Stifts

Kreszentia von Kaufbeuren

Die wohltätige Stiftung von Kreszenz Schmitter sollte in eine offizielle kirchliche Institution einmünden. So war es wichtig, eine geistliche Patronin für die noch nicht anerkannten Ordensfrauen mit ihrer jungen Pflegeeinrichtung zu finden. Die Damaligen wollten auch die Person der rührigen Stifterin Kreszenz Schmitter ehren und fanden in der Franziskanerin Kreszentia Höß eine geeignete Persönlichkeit.

Geboren wurde die Patronin des heutigen Kreszentia-Stifts am 20. Oktober 1682 als Anna Höß in Kaufbeuren. Ihre Eltern waren rechtschaffene Webersleute, die es allerdings nie zu wirklichem Wohlstand gebracht hatten. Diese Tatsache sollte später ein Hindernis für den beabsichtigen Klostereintritt der noch jungen Anna Höß werden. Für den Zeitgenossen klingt es seltsam, doch war es bis in die jüngere Vergangenheit nötig, dass die eintretenden Schwestern ihre Mitgift in das "Klösterle" einbrachten, das davon und von den recht spärlich eintreffenden Spenden leben musste.

Bereits als kleines Mädchen war "Annele" durch ihre Klugheit und ihre schöne Stimme aufgefallen. Sehr früh zog es sie immer wieder zu dem kleinen Kaufbeurer Maierhof-Koster hin, wo sie schließlich vor dem Kreuz die Gewissheit erhielt: "Hier wird deine Wohnung sein."

Nur auf energisches Eintreten des evangelischen (!) Kaufbeurer Bürgermeisters wurde sie als arme Novizin ins Kloster aufgenommen. Jetzt hatte sie ein Lebensziel erreicht und durfte den Ordensnamen Kreszentia tragen. Den Mitschwestern fiel sie durch ihre Geschicklichkeit, Klugheit und Frömmigkeit auf. Dies sollte bald Argwohn erregen, so dass sie über Jahre hinweg eine ganze Reihe von Schikanen aushalten musste. Doch konnten sie diese Erschwernisse nicht von ihrem Glaubensweg abbringen. Während der Heiligsprechungsfeierlichkeiten sprach Papst Johannes Paul II. besonders lobend über ihre Tugenden der Entschiedenheit und des Gehorsams. Ihr großes Gottvertrauen nahm immer mehr Menschen für Schwester Kreszentia ein - auch innerhalb der Schwesternschaft. Stets war sie eine Wohltäterin der Armen. Doch setzte sie bewusst auch darauf, dass es ihren Mitschwestern an Leib und Seele gut gehen sollte. Mit großer Begabung musizierte sie und brachte Leben und Freude in die kleine Klostergemeinschaft. So konnte es nicht ausbleiben, dass sie als Novizenmeisterin schließlich für die neu eintretenden Schwestern und schließlich als Oberin für das gesamte Kloster verantwortlich wurde.

Was sie besonders auszeichnet, war ihre Lebensklugheit. Mehr und mehr wurde sie auch über die Landesgrenzen hinweg zu einer gefragten Beraterin. Persönliche Gespräche und ein umfangreiches Schriftenapostolat füllten ihren 18stündigen Arbeitstag. Ob einfachen oder hohen Standes, immer mehr Menschen suchten bei Kreszentia Rat. Unter den prominenten Persönlichkeiten befinden sich die Kaiserinnen Wilhelmine Amalie und Maria Theresia von Österreich, die Kurfürstin und spätere Kaiserin Maria Amalia von Bayern, König August von Sachsen sowie Kurfürst Clemens August von Köln. In den vielen erhaltenen Dokumenten ist ersichtlich, dass sie durchaus nicht zimperlich mit den Ratsuchenden umging, auch nicht mit erlauchten und gekrönten Häuptern.

Einen besonderen Bezug hatte die Kaufbeurer Heilige zum Wirken des Heiligen Geistes und zur göttlichen Vorsehung. Verstorben ist sie im Ruf der Heiligkeit am Ostersonntag (5. April) des Jahres 1744.

Heiligsprechung von Kreszentia Höß

Es waren viele markante Gründe, weshalb Kreszentia Höß zur Patronin des Kreszentia-Stifts erkoren wurde. Ihre Botschaft reicht in unsere Zeit hinein und findet sich im Wirken der Münchener Kreszentia-Schwestern wieder: Gottvertrauen, Dasein für die Armen, Einfachheit franziskanischer Lebensführung.

Aufgrund der nie unterbrochenen Verehrung und der nachgewiesenen Gebetserhörungen wurde Kreszentia Höß im Jahr 1900 selig und am 25. November 2001 von Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen

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