Aktuelles

Aktuelles

Puderzucker – Silber im Haar & grün hinter den Ohren 

Die Beziehung zwischen Großeltern und ihren Enkelkindern hat etwas Magisches. Sie ist geprägt von Vertrautheit und Verständnis, Neugierde und Spaß, gemeinsamen Lernen und Wachsen. Sie ist wie Puderzucker das süße Extra unseres Lebens.

Sehen Sie das Video zu unserem Lied “Puderzucker”  gesungen von Bewohnerinnen und Bewohnern des Kreszentia-Stifts mit Kindern der Kinder-Bühnenwerkstatt München, unterstützt und initiiert von goy&kuenstler.

Unsere Philosophie

Leitbild der Einrichtung

Unsere Leitbild-Grundsätze sind zukunftsorientiert und zeigen Perspektiven für die Weiterentwicklung professioneller Pflege auf. Auftretende Diskrepanzen zwischen Bestehendem und Angestrebtem können ein fruchtbares Spannungsfeld erzeugen, das zu Neuerungen herausfordert.
Das Kreszentia-Stift sieht seine Aufgabe darin, älteren Menschen, die in unserer Einrichtung leben, ein Zuhause zu geben, in dem sie sich wohl und geborgen fühlen.
Die Grundlage für unsere Arbeit ist das christliche Menschenbild.
Jeder Mensch gilt für uns als einmalig und unverwechselbar in seinen leiblichen, seelischen, geistig-religiösen und sozialen Belangen.

  • Wir achten auf die Würde und Einzigartigkeit jedes Menschen, ohne Beachtung der Religion, der Kulturzugehörigkeit, der sozialen Stellung, seiner Erkrankung oder Behinderung. Jeder Bewohner hat entsprechend seiner Pflegebedürftigkeit das gleiche Recht auf eine vorurteilsfreie Pflege.
  • Wir verstehen Altenpflege so, dass alle Handlungen unter Berücksichtigung der Individualität und der Beachtung der Würde des alten Menschen geschehen. Dabei lassen wir uns von einem Pflegeverständnis leiten, das unabhängig von Gesundheit oder Krankheit auf den ganzen Menschen individuell ausgerichtet ist.
  • Wir sorgen für den Erhalt oder Wiederherstellung der körperlichen und psychosozialen Gesundheit.
  • Wir schützen die Interessen, Bedürfnisse und Fähigkeiten vor Beeinträchtigung.
  • Wir respektieren die Privat- und die Intimsphäre sowie das Privateigentum.
  • Wir fördern und ermöglichen ein selbständiges Leben im Alter.
  • Wir beziehen die Angehörigen oder nahestehende Personen in unsere Arbeit mit ein.
  • Wir begleiten unsere Bewohner*innen in ihren schweren Lebensphasen, geben Beistand im Sterben und sorgen für ein würdevolles Lebensende.

Die Arbeitsbasis für unser Leitbild ist die Person-zentrierte Pflege und Betreuung nach Tom Kitwood. Ein weiteres Handlungskonzept ist die Kinästhetik mit der die Bewegung und das Bewusstsein unserer Bewohner*innen schonend unterstützt wird.
Für die Mitarbeiter*innen werden Rahmenbedingungen geschaffen, die ihnen ein selbständiges und selbstverantwortetes Handeln ermöglichen. Dies bedeutet, dass der*die Mitarbeiter*innen als ganzheitliche Persönlichkeit wahrgenommen und wertgeschätzt wird. Die Fähigkeiten der Mitarbeitenden werden akzeptiert und eingesetzt, ihre Meinung ist gefragt und wird in die Entwicklung und Entscheidung mit einbezogen. Durch gezielte Aus-, Fort- und Weiterbildung werden die Mitarbeiter*innen gefördert und gefordert.
Der Führungsstil ist kooperativ und setzt sich auf allen Ebenen fort. Führen bedeutet für uns, verantwortungsvoll realistische Ziele setzen. Wir fördern und erwarten eine teamorientierte Zusammenarbeit; Äußerung und Annahme von Kritik gehören dazu und ergänzen sich. Unabdingbar ist dabei der gegenseitige Informationsaustausch.

Gottesdienste

Gottesdienste und andere religiöse Angebote

Heilige Messe:
Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag um 9:30 Uhr
Dienstag und Donnerstag um 19:00 Uhr

Bewohner*innen, die nicht am Gottesdienst teilnehmen können, wird auf Wunsch im Anschluss an die Messfeiern die hl. Kommunion auf das Zimmer gebracht. Den Gottesdienst können sie über ihr TV-Gerät oder die Lautsprecheranlagen auf dem Zimmer verfolgen.

Rosenkranz:
Von Montag bis Samstag beten die Ordensschwestern zusammen mit Bewohner*innen um 16:30 Uhr den Rosenkranz.

Weitere Gottesdienstangebote:
Andachten, eucharistische Anbetung und Vesper entnehmen Sie bitte der aushängenden Gottesdienstordnung.

Sakramenten-Spendung:
Regelmäßig wird im Kreszentia-Stift das Bußsakrament angeboten. Beichtgelegenheiten im Beichtstuhl bzw. als Beichtgespräch im Zimmer monatlich bzw. auf Anfrage.

In unregelmäßigen Abständen wird das Sakrament der Krankensalbung gemeinschaftlich oder individuell gespendet.

Bewohnvertretung

Bewohnervertretung

Die Bewohnervertretung ist ein durch die Ausführungsverordnung des bayerischen Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes (AVOfleWoqG) vorgesehenes Mitwirkungsorgan.
Die Mitglieder der Bewohnervertretung nehmen die Mitwirkungsrechte für die Bewohner*innen im Kreszentia-Stift wahr und treten für ihr Wohl ein. Sie können sich gerne über die zwei installierten Briefkästen in Haus I und II an die Bewohnervertretung wenden oder bei den Sitzungen, die regelmäßig am ersten Mittwoch des Monats  um 15:30 Uhr stattfinden.

Kongregation

Die Patronin der Kreszentia-Schwestern vom Dritten Orden des hl. Franziskus ist die von Johannes Paul II. 2001 heiliggesprochene Crescentia von Kaufbeuren. Ihr Leben ist ein Vorbild für unsere Schwestern.

“Im Vertrauen auf Gottes Vorsehung gehen wir unseren Weg in die Zukunft, in seiner Fürsorge und Güte fühlen wir uns geborgen. Aus diesem Vertrauen heraus haben wir ein weites und offenes Herz für Gottes Fügung, seine Absichten und die Nöte und Bedürfnisse der Menschen in unserer Zeit.
Unser Apostolat ist die tätige Christusnachfolge im Dienst und in der Betreuung der alten und hilfsbedürftigen Menschen. In dieser Aufgabe begegnen wir Christus nach dem Wort der Heiligen Schrift: “Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan” (Mt. 24,40).”

Wie in anderen Ordensgemeinschaften ging die Zahl der Neueintritte seit den 60er Jahren rapide zurück, so dass nach und nach alle Außenstellen aufgegeben werden mussten.
Dennoch lautet das Motto der kleiner gewordenen Schwesterngemeinschaft nicht Rückzug, sondern immer neuer Aufbruch mit Gott und seiner Kirche in die Zukunft.

Im Mutterhaus des Kreszentia-Stifts leben derzeit 15 Ordensschwestern seit 1977 unter der Leitung von Generaloberin Sr. M. Cordula Hofmann. Seit 2023 ist Pater Pius Superior (geistlicher Leiter) der Kongregation der Kreszentia-Schwestern.

Kongregation der Töchter der göttlichen Liebe

Die Kongregation wurde am 21. November 1868 von der Dienerin Gottes Mutter Franziska Lechner in Wien gegründet. Franziska Lechner gründete in allen größeren Städten der österreichisch-ungarischen Monarchie Marienanstalten, zunächst um den mittellosen Mädchen und jungen Frauen, die Arbeit und Lebensunterhalt suchend vom Land in die Stadt kamen, ein Heim zu bieten und sie mit den für Frauen grundlegenden ethischen Werten, Kenntnissen und Fähigkeiten auszustatten.

Heute arbeiten die Töchter der göttlichen Liebe in 20 Ländern der Welt: in Albanien, Argentinien, Bolivien, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Deutschland, Ecuador, England, Italien, Kosovo, Kroatien, Österreich, Polen, Tschechien, Schweiz, Slowakei, Uganda, Ungarn, in der Ukraine und in den USA.

Seit 1990 leben und arbeiten die Sr. M. Fides und Sr. M. Helena bei uns in der Pflege, im Jahr 1999 folgte Sr. M. Heladija.

Hier kommen Sie zur Homepage: www.Kblj.hr

Little Flower Convents

Missionare Little Flower ist eine Eparchialkongregation in der Erzdiözese Changanacherry. Sie wurde im Jahr 1991 in Parelpally in Changanacherry vom emeritierten Erzbischof Mar Joseph Powathil gegründet. Gegenwärtig leistet Missionare Little Flower ihre apostolischen Dienste in acht Syro-Malabar-Diözesen in Kerala, Changanacherry, Palai, Kanjirappally, Thalassery, Mananthavady, Thamarassery und Idukki. Außerdem haben sie zwei Missionsbereiche; Adilabad in Andhra Pradesh und Agra in Uttar Pradesh. Sie arbeiten auch in Deutschland und Italien. Sie haben acht Generalsynaxis und 24 Klöster.
Der Geist der MLF-Kongregation ist die Spiritualität der heiligen Therese von Lisieux, die im Gebet mit Christus vereint ist, alles für seine Liebe tut und allen seine Liebe und Barmherzigkeit verkündet, insbesondere den Armen und Kranken durch Taten und beispielhaftes Leben. Sie nehmen die heilige Therese als ihr Vorbild für Heiligkeit und ihr missionarischer Eifer ist der Geist der Kongregation.
Die gegenwärtigen Aktivitäten der Kongregation sind die Pflege der Armen, die Betreuung der alten Waisenkinder, die Betreuung der Krebspatienten im Endstadium, pastorale Aktivitäten in den Pfarreien und die Erbringung von Dienstleistungen für die bettlägerigen Patienten der Familien. Sie führen in den Pfarreien eine „Heimmission“ durch und beraten Kinder und Familien. Um Kindern die Botschaft von Christus und den Werten des Evangeliums zu vermitteln, betreiben sie Schulen. Sie haben Schulen, Kindergärten, ein Altersheim und ein Krebszentrum.

Seit 2016 arbeiten Sr. Neethu und Sr. Ans bei uns im Haus in der Pflege.

Hier kommen Sie zur Homepage: www.littleflowertrust.org

Sister of St. Joseph´s Congregation

Die St. Josephs- Kongregation (SJC) wurde am 3. Juli 1928 in Kaipuzha in der Erzdiözese Kottayam in der Region Kerala, in Südindien von dem Diener Gottes Pfarrer Poothathil Thommy, mit der Genehmigung des damaligen Diözesanbischofs Mar Alexander Choolapparambil gegründet. Im großem Wunsch den körperbehinderten Frauen Schutz zu gewähren sammelte Pfarrer Thomas Poothathil Spenden und erhielt finanzielle Unterstützung aus dem Ausland. Er kaufte ein Grundstück neben der Parrkirche in Kaipuzha und gründete das St. Thomas Asylum, das am 3. Mai 1925 von Bischof Mar Alexander Choolapparmbil gesegnet wurde.

Mit der Eröffnung des St. Thomas-Asylum sah der Gründer zugleich die Notwendigkeit, engagierte Frauen zu haben, die sich um die Behinderten kümmern. Er bat den Diözesanbischof um Erlaubnis, eine religiöse Gemeinschaft für Frauen im Namen des hl. Josef gründen zu dürfen. Die ersten fünf Mitglieder erhielten ihre religiöse Ausbildung unter der Leitung des Gründers selbst und mit Unterstützung von Sr. Catherine und Sr. Johanna der Visitation Kongregation.
Am 24. Dezember 1939 machten die ersten zwei Ordensschwestern, Sr. Josephina und Sr. Thomasia, ihre ewige Profess. Sr. Josephina wurde offiziell zur Oberin der St. Josephs Kongergation ernannt.
Der Gründer selbst schrieb die erste Ordensregel der neuen Kongregation. In ihre wird das besondere Charisma sichtbar, dass der Gründer den ersten Ordensmitgliedern vorlebte und gleisam vererbt hat. Ausgedrückt ist es in den beiden Komponenten: Liebe und Lob für Gottes Herrlichkeit und als Folgerung daraus der Dienst an den Armen. Dies ist das Motto der Kongregation bis heute:

“Liebe zu Gott und Dienst an den Menschen”

Gegenwärtig hat die Kongregation über 60 Häuser und 384 Mitglieder. Sie dienen hauptsächlich der Erzdiözese Kottayam, den Diözesen Rajkot, Ujjain sowie Orten wie Delhi, Bangalore usw. Unsere Schwestern bieten ihre Dienste auch verschiedenen Zentren im Ausland an, wie Nürnberg, München (Deutschland), Rom, Tenero (Schweiz), Huston (USA). Die Kongregation ist hauptsächlich in folgenden apostolischen Diensten tätig: Betreuung von körperlich und geistig behinderten Menschen, Altersheime, Hospize, Betreuung und Unterstützung von HIV / AIDS-Patienten, Krankenhäuser, Schulen, Wohnheime, Pfarramt, Sozialzentren Entwicklung der Armen, Frauen usw.

Seit Anfang 2016 leben und arbeiten
Sr. Iona S.J.C und Sr. Hema S.J.C bei uns im Haus, ein paar Monate später folgte Sr. Anija S.J.C. 2017 kam Sr. Meritta S.J.C und 2019 Sr. Jisha S.J.C hinzu.

Hier kommen Sie zur Homepage www.sjcktm.org

Immaculate Heart of Mary, Mother of Christ (IHM)

die Schwestern vom unbefleckten Herzen Mariens, der Mutter Christi erhielten päpstliches Recht im Jahr1973. Es wurde im Jahr 1937 von Erzbischof Charles Heerey, CSSP (1890 – 1967) gegründet. Er war als irischer Missionar von 1922 bis 1967 in Nigeria tätig.
Die Spiritualität der Mitglieder ist apostolisch. Ihr Charisma ist Hingabe in den Geist der Demut. Deswegen verstehen sich die Schwestern als Missionarinnen,
ergänzend zu ihrem zeugnisgebenden Gebetsleben führen sie auch weltliche Berufe aus, um im Stande zu sein, nötige Befähigungen und Qualifikationen für ihre Arbeit in ihrem religiösen Institut abzugeben.
Sie üben wohltätige Arbeiten in verschiedenen Bereichen aus, mit besonderer Zielrichtung auf die Fürsorge von Frauen, Kindern und Bedürftigen sowie schulische Kindererziehung, ebenfalls Sorge für Kranke und alte Menschen in Hospitälern und Waisenhäusern.
Dazu kommt seelsorglicher Einsatz und Wahrnehmung sozialer Aufgaben,
wo immer Menschen Kirche benötigen – dies alles innerhalb unseres Charismas.

Ursprung und Aufgabe (des Gründers)
Die Motive des Gründers waren ausschließlich Evangelisierung der Menschen durch die Schaffung einer einheimischen Schwesternschaft, die das begonnene Werk in Nigeria und darüber hinaus helfen weiterzuführen,
dies alles zur Ehre Gottes.
Der Gründer war Zeuge einer allgegenwärtigen und bedrückenden Notlage der Unterprivilegierten, besonders der Frauen und Kinder.
In seiner Missionsarbeit war es ihm besonders wichtig, den Benachteiligten die Barmherzigkeit Jesu Christi zu zeigen.

Einsätze
Die Schwestern vom unbefleckten Herzen Mariens, der Mutter Christ (IHM) arbeiten gegenwärtig in verschiedenen Landesteilen von Nigeria und zusätzlich in anderen Teilen der Welt, einschließlich Ghana, Kenia, Sierra Leone, Kamerun, Tansania, Chad, Italien, England, Deutschland, Irland, Schottland, USA und Kanada.

In Deutschland gibt es die kanonische Einrichtung in der Erzdiözese von München und Freising, auch in der Diözese Augsburg, ebenfalls, In der Erzdiözese Köln.
Insgesamt hat die religiöse Gesellschaft 994 Mitglieder, 35 Novizinnen und 40 Postulantinnen.
Das Mutterhaus ist in Nigeria.

2014 kam Sr. Ebele IHM zu uns ein Jahr später Sr. Anastasia IHM. Beide sind in der Pflege tätig.

Hier kommen Sie zur Homepage www.ihmsistersng.org

Geschichte

Geschichte

Zu den vielen caritativen Einrichtungen, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden, gehörte der “St. Johannis-Verein für freiwillige Armenpflege”. Ein besonders aktives Mitglied in diesem Verein war die Gräfin Viktorine von Butler-Haimhausen (1811 – 1902). Sie hatte das Anliegen. auf religiöser Grundlage eine Vereinigung mit dem Zweck gründen, dem damaligen Notstand der Ärmsten der Armen Abhilfe zu schaffen. So wollte sie, den Zeitbedürfnissen entsprechend, Einrichtungen für die Erziehung armer Kinder, für die Versorgung von allein stehenden alten Menschen, für die Pflege von gebrechlichen und behinderten Personen initiieren.

1. Oktober 1859

Eine erste derartige Gründung mit diesen weit gesteckten Zielen wurde am 1. Oktober 1859 im ehemaligen Ruffini-Schlössl in München, Staubstraße 15, jetzt Isartalstr. 6 vollzogen.

Bald jedoch widmete sich Gräfin Viktorine anderen Aufgaben und übertrug die Leitung Frau Kreszenz Schmitter (1817 – 1890). Diese energische Frau, die vergeblich um Aufnahme in bestehende Ordensgemeinschaften nachgesucht hatte, sah ihre Lebensaufgabe darin, alten unversorgten Frauen mittels einer noch zu gründenden Schwesterngemeinschaft Lebenshilfe zu bieten. Am 24. April 1860 übernahm Kreszenz Schmitter mit zwei (Laien-)Schwestern die Leitung der Einrichtung, die später “Kreszenz Schmitter’sche Pflege- und Versorgungsanstalt für weibliche Personen” genannt wurde. Von Anfang an wollte diese Gründerin eine Ordensgemeinschaft beginnen, doch sowohl weltliche als auch kirchliche Stellen zögerten wegen der damals häufigen Neugründungen.

1885 – 1918

Am 23. März 1885 endlich wurde die Stiftung von König Ludwig II. als “Verein zur Unterstützung und Pflege armer, hilfsbedürftiger Frauenspersonen” als selbstständige Wohltätigkeitsstiftung anerkannt.

Seit dem 12. August 1889 durften die Mitglieder der Vereinigung mit oberhirtlicher Genehmigung das Ordenskleid tragen. Am 21. November 1889 fand die erste formale Einkleidung statt. Jetzt erhielten 19 Schwestern zusammen mit der Oberin Kreszenz Schmitter das Ordenskleid und den Ordensnamen. Kreszenz Schmitter verstarb bald nach diesem so mühsam errungenen Erfolg am 11. Januar 1890 im Alter von 73 Jahren.

1897 begann das erste Noviziat unter Leitung der Novizenmeisterin Magdalena Jais vom Konvent der Franziskanerinnen von Kaufbeuren, heute Crescentia-Kloster. Immer noch um offizielle Anerkennung als eigenständige Ordensgemeinschaft ringend, beschlossen die Schwestern mutig den Bau eines neuen und repräsentativen Hauses, das jetzige Haus I an der Isartalstraße, der am 26. März 1914 begonnen und bereits am 1. Juli 1915 seiner Bestimmung übergeben werden konnte.

1919

Am 6. Dezember 1919 erhielten die Schwestern die erlösende Nachricht, dass sie nach den Regeln des 3. Ordens leben durften.

1920

Mit dem Datum 2. Juli 1920 erfolgte durch Erzbischof Michael von Faulhaber endlich die kirchliche Anerkennung als “Kongregation der Kreszentia-Schwestern vom Dritten Ordens des Hl. Franziskus in der Schmitter’schen Anstalt zu München”.

Die Jahre 1920 bis 1935 können als Blütejahre der Kongregation bezeichnet werden. Die Schwesterngemeinschaft wuchs bis zu einem Stand von 152 Mitgliedern. An 10 Standorten konnten Filialen gegründet bzw. Schwestern eingesetzt werden. Während der Schreckensjahre des 2. Weltkriegs blieben die Ordensfrauen ihrem Auftrag treu und versahen auch unter Bombenhagel Dienst am alten Menschen.

1928 – 1929

Erweiterung Haus I.

1950 wurde das Gut Osterwald bei Böbing-Rottenbuch zur besseren Lebensmittelversorgung im Mutterhaus und den Filialen erworben. Kreszentia-Schwestern waren hier bis zur nötigen Aufgabe bis 1999 tätig.

Seit 1955 (bis 1990) wirkten Kreszentia-Schwestern im Traunsteiner Rupertusheim, einem Exerzitien- und Tagungshaus der Erzdiözese München und Freising.

1957

Umbenennung der “Schmitter’schen Anstalt” in Kreszentia-Stift.

1960

Der Erweiterungsbau Haus II wurde eingeweiht, der die Wohnkapazität bis zu einem Höchststand von 330 Wohnplätzen erhöhte.

1963

Es erfolgte der Bau des neuen Schwesternhauses zwischen den Bautrakten Haus I an der Isartalstraße und Haus II im großen Gartengelände.

1988 – 1994

Umbau Haus II und Inbetriebnahme von 90 Pflegebetten, weltliche Pflegekräfte werden eingestellt.

Aufnahme von männlichen Bewohnern und nichtkatholischen Seniorinnen und Senioren.

Die Renovierungsarbeiten schufen völlig neue und zeitgemäße Bedingungen für die Pflege der immer zahlreicher gewordenen pflegebedürftigen alten Menschen.

1994 – 1997

Umbau und Modernisierung von Haus I – bisheriger Wohnbereich – nach Denkmalschutzkriterien und Einrichtung von weiteren 50 Pflegeplätzen.